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..von Pausenschafen.

Oft ist unser Alltag von vorgegebenen Strukturen und Terminen bestimmt. Da können kleine Pausen eine willkommene Abwechslung sein. Ich habe meine Mittagspause heute in der Natur verbracht und konnte eine Schafsherde beobachten. Dabei habe ich eine kleine Achtsamkeitsmeditation gemacht. Falls auch Du Dir eine Pause wünschst, um durchzuatmen und neue Kraft zu tanken, probiere es einfach aus. Um ganz bei der Übung zu bleiben, kann es hilfreich sein, einen Wecker zu stellen. Für den Anfang sind 5 bis 10 Minuten ganz gut.

Und so geht es:


1. Such Dir ein angehmes Plätzchen und nimm Dir ein paar Minuten Zeit für die Übung.
2. Komme mit drei tiefen Atemzügen an, wo Du jetzt gerade bist, auf dem Stuhl (..), bei Dir.
3. Nimm wahr, was Dich alles umgibt, ganz ohne zu bewerten einfach wahrnehmen.
Was kannst Du entdecken, welche Formen und Farben? Nimm Dir Zeit um Dir alles anzuschauen.
Wenn Du ganz genau lauschst, was kannst Du hören, welche Klänge, Geräusche umgeben Dich?
Und was kannst Du in diesem Moment spüren, fühlen? Wo bist Du in Kontakt? Wie kannst Du Deine Eindrücke wertfrei beschreiben?
4. Löse Dich langsam wieder von Deinen Beobachtungen und bleibe noch einen Moment bei Dir: Wie war die Übung für Dich? Wie geht es Dir jetzt?
5. Aktiviere Dich mit ein paar Bewegungen (aufstehen, strecken), drei tiefen Atemzügen und starte wieder energievoll in den weiteren Tag.

 

Kleiner Tipp, falls Deine Gedanken ein wenig wandern: Das ist ok. In diesem Moment, in dem Du bemerkst, dass Deine Aufmerksamkeit nicht mehr bei der Übung ist, bist Du achtsam! Dann kannst Du den Gedanken benennen, vielleicht sagst Du Dir "Gedanke". Richte danach Deine Aufmerksamkeit wieder zurück auf die Wahrnehmung Deiner Umwelt (Geräusche, Klänge, Farben, Formen, Eindrücke, ..).

 

Viel Freude beim Ausprobieren!

 

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