Kraftvolle Alltagsrituale

Bist Du manchmal müde und geschafft von der Woche?

Wochenende, das ist für viele die Zeit für Hobbies, Abwechslung zum Berufsalltag und für Dinge, die sonst unter der Woche zu kurz kommen. Doch manchmal bemerkt man erst in den ruhigen Momenten, dass man ganz schön müde und erschöpft ist, vielleicht auch gar keine Lust oder Energie für Hobbies hat.

 

So ging es mir jedenfalls heute und ich habe mich gefragt, wieso das eigentlich so ist und wie ich gegensteuern kann. Zur Zeit gibt es viel zu tun. Das finde ich gut und es macht mir auch Spaß. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass die Zeit nicht für alles ausreicht. Und irgendwie habe ich Dinge, Übungen oder Rituale, die sonst einfach dazugehören, vernachlässigt.

 

Was im Deinem Alltag tut Dir gut?

Da bot sich die Gelegenheit, mir einen Überblick darüber zu verschaffen, was ich sonst mache, was mir gut tut und stärkt. Das kann so etwas sein, wie regelmäßig zum Sport zu gehen, der Spaziergang nach Feierabend oder auch ein Morgenritual, um gut und entspannt in den Tag zu starten. Dann habe ich geschaut, was davon unbedingt sein muss, um fit und leistungsfähig zu sein. Als Beispiel: In anstrengenden Phasen reicht statt 3x die Woche Sport vielleicht auch 1x aus. Oder morgens die ersten 10 Minuten in Ruhe zu verbringen und achtsam eine Tasse Kaffee zu trinken, statt Kaffee oder Frühstück ausfallen zu lassen, loszuspringen, weil so viel ansteht und damit hektisch den Tag zu beginnen.

 

Kleine Gedankenstützen in der Umgebung

Dann war es mir wichtig zu überlegen, wie ich das im Alltag umsetzen und daran denken kann. Zum Beispiel kann man sich eine Playlist machen, mit Musik, die besonders gut tut, Erinnerungsstücke aus dem Urlaub auf dem Schreibtisch positionieren, mit der Idee einen Moment tief durchzuatmen.

 

Schritt für Schritt zu mehr Wohlbefinden

Vielleicht ist Dir das auch schon einmal so gegangen? Oder Du hast Lust vorzusorgen und genauer hinzuschauen, was für Dich besonders wichtig ist, um gut mit Anforderungen und Belastungen umzugehen? Hier sind die Schritte übersichtlich festgehalten:
  1. Mach Dir eine Liste oder Übersicht mit den Dingen/ Verhaltensweisen/ Gewohnheiten, die Du im Alltag magst, die dich erfreuen, entspannen oder stärken.
  2. Markiere die "Erholungsrituale". Also alle Dinge, die Dir besonders gut tun und wichtig sind.
  3. Was davon ist unbedingt notwendig für Dich? Worauf könntest Du nicht verzichten bzw. hätte es negative Auswirkungen auf Dein Leben, wenn Du es nicht mehr tust? Markiere dies als "Kernrituale". 
  4. Wähle dann bis zu 5 Kernrituale aus, die Dich auch in hektischen Zeiten erden und stärken.
  5. Wie kannst Du Dich in anstrengenderen Phasen daran erinnern, Deine Kernrituale zu nutzen statt sie zu vernachlässigen? Schaffe Dir Gedankenstützen für Deinen Alltag.
Auf dem Foto oben siehst Du ein Beispiel für eine kleine Gedankenstütze. Was kann Dich einladen, gut für Dich zu sorgen? Das können Gegenstände oder Bilder sein, alles was Dich daran erinnert kleine Erholungspausen einzulegen. Was sind Deine Kernrituale und wie erinnerst Du Dich im Alltag daran?

 

Viel Freude beim Ausprobieren! Wenn Du magst, zeig mir doch auch mal Deine Erinnerungshilfen!

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