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Kurz vorgestellt: das Autogene Training.

Als ich zum ersten Mal vom Autogenen Training las, konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, was es ist und noch viel weniger, wie es funktioniert. Ich war damals auf der Suche nach Entspannung, wünschte mir mehr Gelassenheit und neue Kraft für die Herausforderungen des Alltags.  

Vielleicht geht es auch dir so und du möchtest gern mehr darüber erfahren.

Mein Weg zum Autogenen Training

Die Beschreibung des Kurses AT machte mich neugierig. Also meldete ich mich zu meinem ersten Entspannungskurs an und probierte es einfach aus. 

Bereits die erste Stunde empfand ich als wohltuende Auszeit. Es war ein fester wöchentlicher Termin, um zur Ruhe zukommen und durchzuatmen. Ich übte begeistert und schnell stellten sich erste Übungseffekte und Erfolge ein. Es ist eine hilfreiche Technik, die zwischendurch für Erholung sorgt und langfristig angewendet Balance fördert. Nach längerem Training funktionierte das AT für mich sogar im trubeligen Zug und bot mir die Möglichkeit, jederzeit zur Ruhe zu kommen. Meine Begeisterung war so groß, dass ich das AT mit interessierten Mitstudenten ausprobierte. Die qualifizierte Weiterbildung absolvierte ich noch während des Studiums, um diese Entspannungstechnik kompetent in zertifizierten Gesundheitskursen vermitteln zu können.

 

Was ist das Autogene Training?

Das Autogene Training ist eine klassische Entspannungstechnik, die von Johannes Heinrich Schultz entwickelte wurde, um Entspannung zu fördern. J.H. Schultz, ein Berliner Psychiater, behandelte seine Patienten u.a. mit Hypnose. Dabei stellten sich Entspannungseffekte ein. Diese Entspannung machte er nun u.a. seinen Patienten zugänglich, ohne abhängigen von äußeren Bedingungen zu sein, d.h. jeder sollte die Entspannung selbst von innen heraus entstehen lassen können. Dazu erarbeitete er 6 Formel, die regelmäßig geübt, die Entspannungsreaktion der Anwender fördern sollen. Damit ist das AT eine Entspannungstechnik und basiert auf Autosuggestionen. Ganz unabhängig von anderen (Übungsanleiter, CDs,...) sowie von Ort oder Zeit kann es genutzt werden und Erholung bieten.

 

Wozu Autogenes Training?

Wieso kannst auch du vom Erlernen des Autogenen Trainings profitieren? Durch die Anwendung des ATs können verschiedenste psychische und physische Beschwerden gelindert werden. So kann es bspw. bei Konzentrationsschwächen, Unsicherheit, Ängsten, Magenschmerzen, Schlafstörungen, hohem Blutdruck, Schmerzen, Spannungskopfschmerz u.ä. helfen. Es dient dem Stressabbau, der Leistungssteigerung und kann die Schmerzwahrnehmung mindern. Eine regelmäßige Anwendung fördert zudem Selbstsicherheit und Selbstkontrolle.

 

Wie funktioniert es?

Indem die Aufmerksamkeit auf die Merkmale eines entspannten und ruhigen Körpers gerichtet und gleichzeitig die Sätze bzw. Formeln genutzt werden, werden die wahrgenommene Entspannung und die Formeln miteinander verknüpft. Durch wiederholtes Üben, lernt der Körper auf die Formeln mit Entspannung zu reagieren. Genau da liegt die Schwierigkeit, wie so oft im Leben. Um effektiv wirken zu können, muss das AT, besonders zu Beginn, regelmäßig geübt werden. Nach der Empfehlung von J.H. Schultz bis zu 3 Mal täglich. Dann kann das AT auch innerhalb weniger Augenblicke seine entspannende Wirkung entfalten und die Stressreaktion eingedämmt werden. 

 

Vielleicht hast du ja Lust bekommen, es für dich auszuprobieren? Oder magst herausfinden, wie du von den Effekten des ATs profitieren, Entspannung und Gelassenheit stärken kannst?

Wenn du das Autogene Training bereits erfolgreich nutzt, teile doch deine Erfahrungen mit andern und hinterlasse ein Kommentar. 

 

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